Um die legendäre Hammond B3 aus den 50er Jahren gründet sich SCHWAIGER’S HAMMOND CLUB als modernes Vintage-Organ-Trio.
Thomas Schwaiger, Jahrgang 1964, studierte Kirchenmusik und Komposition am Richard-Strauss-Konservatorium in München. Sein Tätigkeitsbereich als Pianist, Organist und Komponist, Dirigent und Produzent, live und im Studio umfasst Musik für Projekte und Medien jeder Art. Seine aktuelle Herzensangelegenheit ist es, frische Ideen für das Orgel-Trio umzusetzen.
Tom Förster, Jahrgang 1998, studierte Jazz-Saxophon an der Hochschule für Musik und Theater in München. Mit aktuell rund 120 Konzerten pro Jahr zählt er inzwischen zu den gefragtesten Saxophonisten Süddeutschlands. So ist er Mitglied u.a. bei „Jazzrausch Bigband“ und „Soulkitchen“, schreibt Musik für seine „Tom Förster Group“ und wird für alle Genres, von den „Heavytones“, bis zum Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, immer gern gebucht.
Christoph Holzhauser, Jahrgang 1984, studierte Jazz-Drums an der Hochschule für Musik in Würzburg. Größere Bekanntheit erreichte er als Mitglied der HipHop-Brass Band „MOOP MAMA“, mit der er regelmäßig durch Deutschland, Österreich und die Schweiz tourt. Darüber hinaus ist er als Drummer live und im Studio bei Acts unterschiedlichster Größe und Stilistik gefragt.
Wann: 02.10.2026 um 19 Uhr
Wo: auf der filmburg-Bühne
Eintritt: 25,- / 20,-
Reservierung unter: info@filmburg.de
Das Quartett hat sich 1983 gegründet. Unzählige Konzerte führten sie weltweit auf renommierte Musikfestivals wie Ruhrtriennale, Berliner Festwochen, Bregenzer Festspiele, Singapore Arts Festival, Nancy Jazz Pulsation und berühmte Konzerthäuser wie Gewandhaus Leipzig, Opéra National de Bordeaux, Philharmonie Köln oder Lincoln Center New York. Tourneen durch die USA, West-Afrika, Naher Osten, Südostasien und die Zusammenarbeit mit Charlie Mariano, Joan Baez, Mercedes Sosa, Konstantin Wecker, Klaus Doldinger, Joe Haider, Ensemble Sarband, Oslo Chamber Orchestra erweiterten den musikalischen Horizont.
Das Quartett wurde ausgezeichnet mit dem Musikförderpreis der Stadt München, Stipendium der Bundeskulturstiftung, GEMA Stipendium Neustart Kultur Stipendium. 2023 und 2024 machte das Quartett Furore mit der Schaffung zweier Bühnenwerke: „Warhol - ein Anti Musical“ („...diesmal hat das Quartett ein Meisterwerk in die Welt gesetzt.“ Süddeutsche Zeitung) im Gasteig HP8 und „Falsche Götter“ bei den Nibelungenfestspielen.
Miles Davis, geboren am 26. Mai 1926 in Alton, Illinois, gilt als einer der einflussreichsten Musiker der Jazzgeschichte. Schon früh entwickelte er einen unverwechselbaren Trompetenstil, der den Jazz immer wieder neu definierte. Seine kühle, experimentierfreudige Art und sein Mut, musikalische Grenzen zu sprengen, machten ihn zu einer Legende. Mehr als einmal wurde ihm zugeschrieben, ein neues Zeitalter des Jazz eingeleitet zu haben. Mit Alben wie Kind of Blue und Bitches Brew setzte er Meilensteine, die Generationen von Musiker:innen bis heute inspirieren. Davis war nicht nur Trompeter, sondern auch Komponist und visionärer Bandleader – stets getrieben von der Suche nach neuen Klängen.
Das Modern String Quartett erforscht die enormen Einflüsse von Miles Davis' Arbeit und würdigt zu seinem 100. Geburtstag sein bahnbrechendes Schaffen – von Birth of the Cool bis Tutu – und präsentiert Arrangements, die alle Schaffensphasen umfassen, ergänzt durch neue Werke, inspiriert von seinem Vermächtnis.
Happy Birthday, Miles Davis!
Wann: 11.10.2026 um 19 Uhr
Wo: auf der filmburg-Bühne
Eintritt: 25,- / 20,-
Reservierung unter: info@filmburg.de
Oli Bott studierte Vibraphon und Komposition und lebt als freischaffender Musiker in Berlin. Er erhielt Stipendien des Berliner Senats und gewann internationale Preise, darunter den NDR-Musikpreis für Jazzdirigenten und den Wayne Shorter Award. In seiner Musik verbindet er Klassik, Jazz, Rock und Weltmusik zu eigenen improvisierten Geschichten. Sein Spektrum reicht von der rumänischen Rockband ZMEI3 über Projekte mit der Cellistin Anna Carewe und dem Sheridan Ensemble bis zu seinem Jazz Trio CHRONICLES OF JAZZ und dem Jazz Quartett CONTENT. Bott unterrichtet seit 2001 Improvisation für klassisch ausgebildete Musikerinnen und Musiker.
Arnulf Ballhorn ist seit über 20 Jahren Bassist im Orchester der Komischen Oper Berlin und wirkt dort auch in kammermusikalischen und interkulturellen Projekten mit. Er studierte Kontrabass bei Prof. Rainer Zepperitz. Neben der Orchesterarbeit prägen zeitgenössische und klassische Kammermusik, Jazz, Tango und E-Bass sein Profil. Impulse erhielt er u. a. von Miroslav Vitous, Gary Willis und Jonas Hellborg sowie durch Projekte mit Zmei3, dem Glorvigen-Trio und Dagmar Manzel. Er betreibt ein eigenes Label und Studio.
Kay Lübke studierte an der Hanns Eisler HfM in Berlin und ist seit vielen Jahren in der Berliner Musikszene aktiv. Als vielseitiger Schlagzeuger spielte u. a. mit Silke Eberhard, Uschi Brüning, Uli Gumpert, David Liebmann, Majid Bekkas, Till Brönner, Kris Davis und Gitte Henning. Konzertreisen führten ihn durch die ganze Welt. Stilistisch bewegt er sich offen zwischen Bluesrock, frei improvisierter Musik und Bigband-Jazz. Mehrfach wurde er mit dem Studiopreis des Berliner Senats ausgezeichnet; außerdem spielte er in der Palazzo-Varieté-Hausband „The Lonely Hearts“ und am Hans Otto Theater Potsdam.
Wann: 16.10.2026 um 19 Uhr
Wo: auf der filmburg-Bühne
Eintritt: 25,- / 20,-
Reservierung unter: info@filmburg.de
Zwei Brüder und eine Wesensverwandte: mit dem Trio „RENNER“ stellt sich an diesem Abend eine ungewöhnliche Konstellation vor. Die Besetzung Posaune-Bass-Schlagzeug ist nämlich nicht inflationär häufig in der Jazzgeschichte zu finden. Moritz Renner, Tabea Kind und Valentin Renner nutzen die Räume, die sich ohne Harmonie-Instrument auftun, trefflich. Im Zusammenspiel der Drei entsteht die perfekte Symbiose zwischen Freiheit und durchgetakteter Präzision.
RENNER steht für packende Soli, stimmungsvolle Kompositionen, eine Unbedingtheit und Leichtigkeit im Zusammenspiel, die oft langjährige Bands nicht gefunden haben. Stets ist zu hören, wie nahe sich die Instrumentalist:innen stehen.
An diesem Abend stellen die Gewinner des „European Young Artist Jazz Award 2026“ und „Biberacher Jazzpreis 2024“ ihr Debütalbum „Never Ending Story“ vor. Eine musikalische Dokumentation des Lebens zweier Brüder, die derselben Leidenschaft nachgehen: der Musik.
Was das Publikum bei der anstehenden Tour erwarten kann, beschreibt der
Bayerische Rundfunk so: „In dieser Musik steckt eine unglaubliche Energie, Kreativität und Kommunikation. So unglaublich lebendig, spannend und gleichzeitig auch wahnsinnig schön (...). Da fehlte gar nichts und es war in vollendeter Schönheit zusammengefügt.“
Moritz Renner (Posaune)
Tabea Kind (Bass)
Valentin Renner (Schlagzeug)
Wann: 25.10.2026 um 19 Uhr
Wo: auf der filmburg-Bühne
Eintritt: 25,- / 20,-
Reservierung unter: info@filmburg.de
„Es geht um Menschenbildung“
Im LJJB begegnen sich etwa 300 junge bayerische Musizierende zwischen 16 und 25 Jahren. Das Hauptziel ist die Förderung der Nachwuchstalente. Das Miteinander steht dabei im Vordergrund. Es ist eine Gemeinschaft, die allen Spaß macht – ohne Druck. Es steckt Energie und Freude dahinter die verbindet. „Sich gegenseitig stärken“: So lautet das LJJB-Motto.
Der Verband Bayerischer Sing- und Musikschulen ermöglicht dem Jazzorchester diese in der Bundesrepublik einzigartige pädagogische Arbeit. Die Umsetzung des orchestereigenen und pädagogischen Konzeptes hat Priorität. Das LJJB ist kein Konzertorchester mit einem vorgegebenen Spielplan. Stücke werden nicht Ton für Ton geprobt oder nach Vorlagen kopiert, der Weg geht über das persönliche Erfahren der Musik hin zu einer außergewöhnlichen Einheit der Spielfreude und Perfektion auf höchstem Niveau.
Sie hören Spontanität, Kreativität und Improvisation. Freuen Sie sich auf eine Mischung zwischen Swing Klassikern, Modern Jazz, Latin-Jazz,Jazz-Rock, Funk bis hin zum HipHop mit eigenen Arrangements und Kompositionen.
Wer die jungen Musiker schon einmal erlebt hat, der weiß: Ein Abend voller Begeisterung und Spielfreude!
Mehr Informationen unter: https://www.ljjb.de/
Reservierung unter: info@filmburg.de
Wann: 29.10.2026 um 20 Uhr
Wo: auf der filmburg-Bühne
Eintritt: 25,- / 12,-